Satzung

 § 1 Name, Sitz

Der Ver­ein führt den Namen Förderverein für Flüchtlinge Ahlen. Er hat sei­nen Sitz in Ahlen , soll in das Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wer­den und erhält nach der Eintragung den Zusatz „e.V.“.


§ 2 Zweck des Ver­eins

  1. Der Zweck des Ver­eins ist es, die Le­bens­be­din­gun­gen von Flüchtlingen in Ahlen nachhaltig zu verbessern. Der Ver­ein setzt sich für den Abbau von Vor­ur­tei­len und gegen Dis­kri­mi­nie­run­gen von Flücht­lin­gen ein.
  2. Der Ver­ein ver­folgt aus­schließ­lich und un­mit­tel­bar ge­mein­nüt­zi­ge und mild­tä­ti­ge Zwe­cke im Sinne des Ab­schnit­tes „Steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke“ der Ab­ga­ben­ord­nung (AO). Der Ver­ein ist par­tei­un­ab­hän­gig und selbst­los tätig, ei­gen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke wer­den nicht an­ge­strebt. Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­ge­mä­ßen Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glie­der er­hal­ten keine Zu­wen­dun­gen aus den Mit­teln des Ver­eins. Keine Per­son darf durch Aus­ga­ben, die dem Zweck des Ver­eins fremd sind oder durch un­ver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen be­güns­tigt wer­den.
  3. Zur Er­rei­chung des Ver­ein­szwe­ckes sind die Auf­ga­ben des Ver­eins ins­be­son­de­re:
    Sachspenden, Zuwendungen und Spen­den­gel­der für die Flüchtlinge in Ahlen zu sam­meln und die dar­aus er­ziel­ten Ein­nah­men für
  • die Verbesserung der Ausstattung und Lebensbedingungen der Flüchtlinge
  • die Anschaffung von Spielgeräten auf dem Gelände von Übergangswohnheimen
  • die Förderung des nachbarschaftlichen Miteinanders
  • die Durchführung von Festen und gemeinsamen Veranstaltungen
  • die Beteiligung an örtlichen Vereinen, und Veranstaltungen
  • die För­de­rung, Un­ter­stüt­zung und Fi­nan­zie­rung wohl­tä­ti­ger Pro­jek­te für Flüchtlinge in Ahlen

zu verwenden.


§ 3 Fi­nan­zen

Die fi­nan­zi­el­len Mit­tel set­zen sich zu­sam­men aus den Bei­trä­gen der Mit­glie­der, Geld- und Sach­spen­den sowie Zu­wen­dun­gen an­de­rer Art.


 § 4 Mit­glied­schaft

  1. Mit­glie­der des Ver­eins kön­nen na­tür­li­che oder ju­ris­ti­sche Per­so­nen wer­den, die die Ver­ein­szwe­cke un­ter­stüt­zen.
    Der An­trag auf Auf­nah­me in den Ver­ein ist schrift­lich an den Vor­stand zu rich­ten. Über die Auf­nah­me ent­schei­det der Vor­stand. Die Aufnahme ist jederzeit möglich.
  2. Die Höhe der Mit­glieds­bei­trä­ge wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung fest­ge­setzt.

Mit dem Ein­tritt in den Ver­ein er­kennt das Mit­glied die Sat­zung an.


 § 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mit­glied­schaft endet durch frei­wil­li­gen Aus­tritt, Aus­schluss oder Tod.
  2. Durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand zum Ende des Kalenderjahres (mindestens einen Monat vor Ende des Kalenderjahres)
  3. Ein Mit­glied kann aus dem Ver­ein aus­ge­schlos­sen wer­den, wenn es in gro­ber Weise des­sen In­ter­es­sen ver­letzt. Über den Aus­schluss ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit 2/3-​Mehr­heit der an­we­sen­den Mit­glie­der. 

 § 6 Or­ga­ne des Ver­eins

Or­ga­ne des Ver­eins sind die Mit­glie­der­ver­samm­lung und der Vor­stand.


§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst mit Ausnahme von Beschlüssen über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins, zu denen eine Mehrheit von zwei Drittel der Stimmen der anwesenden Mitglieder erforderlich ist.
  2. Zur Mitgliederversammlung ist mindestens 14 Tage vorher persönlich, schriftlich oder per öffentliche Bekanntgabe einzuladen.
  3. Der Vorstand hat der Mitgliederversammlung nach Abschluss des Geschäftsjahres einen Geschäftsbericht zu erstatten und ihr die Jahresabrechnung vorzulegen. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer und beschließt die Entlastung des Vorstandes. Die Amtszeit der Rechnungsprüfer beträgt zwei Jahre.
  4. Die Mitgliederversammlung wählt die Vorstandsmitglieder, bestimmt und wählt die Anzahl der Beisitzer.
  5. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt.

 § 8 Vorstand

  1. Das Amt der Vorstandsmitglieder ist ein Ehrenamt. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellv. Vorsitzenden, dem Kassierer, dem Schriftführer und den Beisitzern. Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender und Kassierer bilden den engeren Vorstand (Vorstand im Sinne des § 26 BGB). Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins genügt die Vertretung durch zwei Mitglieder des engeren Vorstandes.
  2. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung, der erste Vorstand durch die Gründungsversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.
  3. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der Vorstand vereinnahmt, verwaltet und verwendet die dem Verein zugeflossenen Gelder entsprechend § 2 dieser Satzung.
  4. Der Vorsitzende beruft den Vorstand nach Bedarf schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu Sitzungen ein. Er muss ihn einberufen, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder dies fordern.
  5. Der Vorstand ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlussfähig, wenn zur Vorstandssitzung 14 Tage vorher schriftlich, persönlich oder durch öffentliche Bekanntgabe eingeladen wurde. Seine Entscheidungen trifft er durch Mehrheitsbeschluss. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
  6. Beschlüsse des Vorstandes werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt.

§ 9 Auf­lö­sung

Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die Sozialabteilung der Stadt Ahlen , die es unmittelbar und ausschließlich für ge­mein­nüt­zi­ge Zwe­cke für Flüchtlinge in Ahlen zu verwenden hat.


§ 10 In­kraft­tre­ten

Die Satzung ist in der vorliegenden Form am 12.November 2014 von der Gründungsversammlung des Vereins beschlossen worden und tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.